Der Verlust eines geliebten Menschen ist in den allermeisten Fällen sehr schwer. Die Initiative „Lichtstreifen“ steht für persönliche Trauergespräche am Telefon ab sofort verstärkt zur Verfügung.
Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an Evelyn Baumeister vom Caritasverband: 07222 77543 oder an André Scholz vom Katholischen Dekanat: 07225 1838314
Die verschiedenen Angebote der Initiative „Lichtstreifen“ , wie das Trauerfrühstück oder das Trauerseminar sind vorerst auf Mitte April verschoben.

„Lichtstreifen“ ist eine Initiative des Caritasverbandes Rastatt e.V., des Hospizdienstes Rastatt e.V. und des Katholischen Dekanats Rastatt und wird von einem speziell geschulten Team von ehrenamtlichen sowie hauptamtlichen MitarbeiterInnen (Siehe Foto) getragen.

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Paulus, die Missgeburt

Paulus gilt als der eigentliche Begründer des Christentums. Er hat den wichtigen Schritt getan, die neue Lehre in den hellenistischen Kulturraum zu öffnen. Er hat die Beschränkung auf die jüdischen Gemeinden aufgehoben und die Botschaft Jesu Christi so formuliert, dass sie für alle Menschen in der bekannten Welt nachvollzogen und übernommen werden konnte. Mit Paulus wurde das Christentum zur Weltreligion. Das war aber nicht abzusehen, Paulus hatte bekanntlich das Gegenteil im Sinn, er wollte die Lehre an diesen Jesus Christus ausrotten. Er geht später mit sich und seiner damaligen Einstellung sehr hart ins Gericht: »8 Zuletzt erschien Christus auch mir, gleichsam der Missgeburt. 9 Denn ich bin der Geringste von den Aposteln; ich bin nicht wert, Apostel genannt zu werden, weil ich die Kirche Gottes verfolgt habe. 10 Doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben. Mehr als sie alle habe ich mich abgemüht - nicht ich, sondern die Gnade Gottes zusammen mit mir.« (1 Korinther 15,8-10, Einheitsübersetzung)
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