Mit Perspektive in einen neuen Lebensabschitt - „Erstklässlergutschein“ für SchulanfängerInnen im Dekanat Rastatt

Ein guter Start in die Schulzeit hilft Kindern bei ihrer Entfaltung. Mit einem Erstklässlergutschein will das katholische Dekanat Rastatt in Kooperation mit dem Caritasverband für den Landkreis Rastatt e.V. bedürftige Kinder und deren Familien beim Schulbeginn unterstützen. Ein kleiner Beitrag dazu, dass Armut kein Hindernis für Bildung und Lernen wird. Denn wer Entwicklung ermöglicht, schafft Perspektiven.

Die Grundlage

Das Dekanat Rastatt beschäftigt sich in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Caritasverband seit 2010 mit dem Thema Kinderarmut. Ausgangspunkt dafür ist die Studie „Die Menschen hinter den Zahlen. Arme Kinder und ihre Familien in Baden-Württemberg“ der Caritasverbände Rottenburg-Stuttgart und Freiburg. (Hier ... zu einer Kurzfassung der Studie). Die Überlegungen dazu wurden vom Dekanatsrat Rastatt im „Impulspapier für den Einsatz gegen Kinderarmut im Dekanat Rastatt“ zusammengefasst:


Das Projekt

Das Projektteam plant die Vergabe der Gutscheine und sorgt sich um die Spenderinnen und Spender. Dazu strebt es in jedem Schuljahr die Kooperation mit katholischen Kindertagesstätten im Dekanat Rastatt an. Diese bieten nach bestimmten Kriterien (z.B. Hartz IV-Bezug, bezuschusster Kindergartenplatz, ggf. Mehrkind- oder Einelternfamilien) Familien diskret den Erstklässlergutschein an, den diese in Freiheit annehmen oder ablehnen können. Mit dem Gutschein, der vom Projektteam organisiert wird, kann im Einzelhandel vor Ort Schulbedarf eingekauft werden.  101 Familien mit Vorschulkindern werden aktuell für die Einschulung im September 2026 jeweils einen Gutschein im Wert von 100 Euro erhalten. Diese bieten nach bestimmten Kriterien (z.B. Hartz IV-Bezug, bezuschusster Kindergartenplatz, ggf. Mehrkind- oder Einelternfamilien) Familien diskret den Erstklässlergutschein an. Mit dem Gutschein in Höhe von 100 Euro kann im Einzelhandel vor Ort (nur) Schulbedarf eingekauft werden.

 

Die Finanzierung

Die Pfarreien St. Marien Gernsbach und St. Alexander Rastatt sowie Caritasverband für den Landkreis Rastatt e.V. als Träger des Projekts stellen ideelle und personelle Ressourcen und leisten einen Eigenbeitrag zur Finanzierung. Beiträge von Spendern (Firmen, Privatpersonen, Institutionen) sind herzlich willkommen. Darüber hinaus sind die Gemeinden des katholischen Dekanats eingeladen, aus ihren Caritasmitteln Einsteigergutscheine für Kinder aus ihren Gemeinden mitzutragen. In den Projektphasen seit  2013/2014 konnten alle Gutscheine aus Spenden finanziert werden.

 

Informationen für Spender

Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch  ausgestellt. Geben Sie in diesem Fall bei der Überweisung Ihren Namen und ihre Adresse an. Die Spendentafel auf unserer Homepage erwähnt die Namen der Spender. Wenn Sie dies nicht wünschen, geben Sie uns bitte Bescheid.

Hier Direkt-Link: Jetzt spenden

Für weitere Informationen und Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Dekanat Rastatt:

André Scholz, Dekanatsreferent

andre.scholz@kath-rastatt.de

07222 / 406361-26

Caritasverband für den Landkreis Rastatt e.V.:

Evelyn Baumeister, Referentin für Caritas der Gemeinde

e.baumeister@caritas-rastatt.de

07222/775-43

 

Die Projektbeschreibung als Datei zusammengestellt finden Sie hier als Download: 

 

Spenden-Kontoverbindung:

Dekanat Rastatt

"Erstklässlergutschein"

Kontonummer: 407825

Bankleitzahl: 665 500 70

IBAN: DE90 6655 0070 0000 4078 25

Sparkasse Rastatt-Gernsbach

Presseberichte:

Badisches Tagblatt (Oktober 2018)

Quelle: Badisches Tagblatt Text Foto: pr

Badisches Tagblatt (September 2018)

Quelle: 2018-09-12 Badisches Tagblatt

 

 

Badische Neueste Nachrichten (Dezember 2017):

Quelle: Badische Neueste Nachrichten

Badisches Tagblatt (Dezember 2017)

Quelle: Badisches Tagblatt

 

Download Info Caritas

Quelle: Mauderer Bärbel, Mauderer Bärbel

Quelle: agj Fachverband Prävention Diözese Freiburg

Die nächsten Veranstaltungen
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Der ausgebrannte Prophet

Der Prophet Elia kann nicht mehr, er ist lebensmüde, ausgelaugt. Er ist mit seinem Auftrag an die Grenzen gegangen und ist ausgebrannt. Der Tod ist der einzige Ausweg, den er für sich noch sieht. So provoziert er seine Ermordung, er kann sich nicht selbst töten. Durch seine prophetische Tätigkeit hat er sich unbeliebt gemacht und viel Unmut auf sich gezogen. Aber was ist aus seinem Selbstvertrauen geworden? Elia ist immer sehr selbstbewusst aufgetreten und hat sich gegen König Ahab, Königin Isebel und die Priesterschaft am Tempel gestellt. Er war sich bewusst, dass er den Finger in offene Wunden legen wird und er hat das ja auch getan. Er wurde deshalb verfolgt, erhielt Morddrohungen, wurde gesellschaftlich geächtet. Nach heutigen Maßstäben ein Mobbing-Opfer par excellence. Aber das hatte er sich ja selbst zuzuschreiben. Jetzt wurde es ihm aber zuviel. Er will nur noch sterben. 
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